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ASTRO-LEXIKON - Buchstabe
A


abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
Abdelazys
Arabischer Astrologe des 10. Jh. in Europa unter seinem lateinischen Namen > Alchabitius bekannt. Seine Abhandlung über Astrologie wurde so gepriesen, dass sie in das Lateinische übertragen und 1473 veröffentlicht wurde.
Abdera
Eine griechische Gründung an der Südküste Thrakiens, die um 650 v. von der ionischen Mutterstadt Klazomenai ausging. Abdera war eine trotz mehrfacher Zerstörung (z. B. 543 v. von den Thrakern, wieder aufgebaut von Siedlern aus Teos) blühende Handelsstadt mit eigener Münzprägung. Sie ist Heimat bedeutender Persönlichkeiten, beispielsweise der Philosophen Demokritos und Protagoras oder des Anaxanchos, einem Begleiter Alexanders.

Dennoch hatte Abdera den Ruf einer Schildbürgerstadt, deren Einwohner besonders dumm gewesen sein sollen — wodurch es zu diesem Urteil kam, ist unbekannt, vielleicht, weil es gerade die größeren Geister Abderas aus ihrer Heimatstadt fortzog. Die älteste literarische Darstellung Abderas in diesem Sinne stammt vom Komöden Machon, der im 3. Jh. v. in Alexandria lebte.
Aequinoktialpunkte
Frühlingspunkt und Herbstpunkt, Widderpunkt und Waagepunkt.

Zweimal im Jahr schneidet die Sonnenbahn (Ekliptik) den Himmelsäquator. Zu diesen beiden Zeitpunkten sind Tag und Nacht jeweils von gleicher Dauer.

Weil infolge der Präzession der Erdachse Ekliptik und Himmelsäquator zu schwanken scheinen, rücken Frühlings- und Herbstpunkt alle 2100 Jahre im Tierkreis ein Sternbild zurück. Der Frühlingspunkt, astrologisch der Widderpunkt, liegt heute im Wassermann, der Herbstpunkt (Waagepunkt) in der Jungfrau.

Astrologisch gesehen ist das zur Erstellung eines Horoskops nicht von Belang, da sich die Sternbilder, nicht die Tierkreiszeichen verschieben - der Frühlingspunkt des Tierkreises ist stets 0° Widder.
Abarbarea
Sie gilt als eine Nymphe aus der Gruppe der Najaden, welche ihren Lebensraum in Quellen und Brunnen haben und vormals als Göttinnen dieser Orte galten. Mit dem trojanischen Prinzen Bucolion war Abarbarea Mutter von Aesepus und Pedasus.
Abaris
der antiken Sage zufolge ein skythischen Apollo-Priesters. Unter diesem Nahmen finden sich mehrere:
Ein Abaris war Skythe und Priester des hyberboreischen Apollo, von dem er einen goldenen Pfeil erhielt, mit dem er wie die Hexe auf dem Besen nach Belieben umherziehen konnte.

Bei seinen Reisen betätigte Abaris sich als mächtiger Zauberer, sagte Erdbeben voraus und heilte Kranke. Er soll aus den Knochen des Pelops das Palladium angefertigt haben, das er sodann nach Troja verkaufte. Gelebt haben soll dieser Abaris als Zeitgenosse des Pythagoras (~6. Jh. v.) oder lange vor diesem. Den Pythagoras, auch magisch begabt, soll Abaris an dessen goldenen Oberschenkeln erkannt haben.

Ein weiterer Abaris trug den Beinamen Caucasius, was auf eine Herkunft aus ebenjener Gegend deutet. Als es bei der Hochzeit des Perseus durch den Auftritt des Phineus zum gewalttätigen Tumult kam, erlag Abaris als einer der Gefährten des Phineus dem Perseus, der ihn mit einem schweren Kelch niederschlug.

Noch einen Abaris schildert Vergils Aeneis. Als einer der Mannen des Turnus stritt Abaris gegen den nach Italien eingedrungenen Aeneas. Des Nachts wurde er von Eryalus niedergestreckt, als der mit dem Nilus einen heimlichen Streifzug durch das gegnerische Heerlager machte.
Abakus
(gr. abax) Ein Rechenbrett. Der Abakus ist nach dem Zehnersystem eingeteilt und ermöglicht kaufmännisches Rechnen ganz ohne Taschenrechner. Das Abendland soll den Abakus dem späteren Papst Silvester II. verdanken, der das Gerät in Spanien durch die Mauren kennen lernte. Der Abakus erschien den Menschen seiner Zeit ob seiner Raffinesse derart dämonisch, daß Silvesters späterer Ruf als „Teufelspapst” auch mit dieser Entdeckung begründet wurde.
Abarbarbaraeae
Diese werden als eine besondere Gruppe von Nymphen genannt und sollen den Abarbalaeis gleich sehen. Beide Gruppen sind nicht weiter bekannt und, siehe den Namen der vorgenannten, möglicherweise keine eigenständige Klasse von Nymphen.
Abadir
Aba´dir, Abbadir, Abdir. So heißt der Stein, den die Rhea ihrem Gatten Kronos zu fressen gab. Damit täuschte sie ihn, da Kronos sonst alle seine Kinder zu verschlucken pflegte. Ihm war nämlich geweissagt, daß einer seiner Söhne ihm dereinst die Herrschaft entreißen würde, so wie er selbst seinen Vater Uranus gestürzt hatte.

Rhea, die ihre Kinder nicht weiter in seinem Rachen verschwinden sehen wollte, gab ihm statt des kleinen Zeus einen in eine Windel (oder ein Ziegenfell) gehüllten Stein und versteckte den echten Sohn. Den eingewickelten Stein beträufelte sie mit ihrer Milch, was daneben tropfte bildet als Galaxie die heutige Milchstraße.

Den Stein verschluckte Kronos auf dem Berge Thaumasium in Arkadien. Die Speise bekam ihm nicht, doch die Metis gab ihm ein Brechmittel, daß er ihn auswürgen könne.

Ein Jahr nach der List der Rhea soll Kronos zuerst den Stein erbrochen und danach alle seine Kinder wieder von sich gegeben haben. Den Stein stellte Zeus nun im heiligen Pytho am Hang des Parnassos auf, „als Zeichen für künftige Zeiten und Wunder für sterbliche Menschen.” (Theogonie, 492-500)

Andere Bedeutung: Abbadir (phön. „herrlicher Vater”) hießen auch einige in Karthago verehrte Gottheiten. Ihre Priesterschaft waren die Encaddiren.
Aalener Schule
Elsbeth Ebertin, -1944 war in den 20er und 30er Jahren die erfolgreichste Astrologin Europas. Sie hat als eine der ersten Adolf Hitler große Macht prophezeit. Sie ist Gründerin einer "Astrologen Dynastie", der Aalener Schule. Ihr Sohn gründete die Zeitschrift Kosmobiologie 1928, Enkel Baldur führt die Tradition mit einer ganzen Reihe von Veröffentlichungen weiter.
Ab
Der 5. Monat des jüdischen Kalenders. Da der jüdische Kalender sich nach den Mondzyklen richtet und wie der babylonische mit dem Nisan beginnt, fällt der Ab im in Europa üblichen Kalender in den Zeitraum Juli/August. Die babylonischen Monatsnamen sind für den jüdischen Kalender seit der Exilzeit gebräuchlich.
Abaddon
(griech. abaton „Grube”) Die bekannteste Gestalt, die eine Zeit in einer Grube ausharren musste war der Josef der Genesis (1. Mose 37 - 50). Der Sohn Jakobs (Israels) und der Rahel wurde von seinen elf Brüdern (zusammen 12) in die berühmte Grube geworfen, dann aber doch nicht verschmachten gelassen, sondern sie verkauften ihn nach Ägypten (1. Mose 37,21-27). Nach dieser Begebenheit wurden er zum Seher und vermochte Träume zu deuten.
Man kann diese Geschichte so deuten, daß der Aufenthalt im Erdinnern ein Initiationsritus gewesen ist, der den Initianden symbolisch mit der Mutter Erde vereinte (Grube = Gebärmutter), um nach dieser Prüfung mit besonderen Gaben ausgestattet zu sein. Ähnlich ist der Mythos vom nordischen Odin, der in die Höhle der Gunnlöd hinab gleitet, wo er den Dichter Odrörir für die Asen gewinnt. Heidnische Tempel wiesen häufig eine derartige Höhle oder Grube auf, vgl. Taurobolium.

(hebr. „Verderben”, „Untergang”) In der Johannes-Offenbarung des Neuen Testaments heißt der Engel des Abgrunds, der Anführer eines dämonischen Heeres ist, Abaddon (Offenbarung 9,11). Als griechische Übersetzung seines Namens wird Apollon genannt (ebd.).
Abas
Diesen Namen tragen eine Anzahl griechischer Sagengestalten.

Einer von ihnen war König von Argis, Sohn des Lynkeus und der Hypermnestra. Seine Herrschaft versah er mit großer Klugheit, unter anderem gelang die Gründung der nach ihm benannten Stadt Abas in Phocis sowie Argos Pelasgicum in Thessalien. Auch soll er die Abanten, einen bei HOMER erwähnten alten Stamm, nach Euböa gebracht haben.

Mit der Oecalea wurde Abas Vater des Acrisus und des Proitos. Sein Ansehen bzw. die Furcht seiner Feinde soll noch nach dem Tod des Abas derart groß gewesen sein, daß die beim bloßen Anblick seines Schildes die Flucht ergriffen, als sie sich gegen seinen Nachfolger erhoben hatten. Dieses Schild als Rüstung im Kriege soll Abas selbst erfunden haben. Gegen diese Annahme spricht jedoch, daß bereits sein Vater ihm ein solches vermacht hatte.
Abarta
(„Vollbringer von Taten”) Ein zu den Tuatha de Dannan zählender Gott der irischen Mythologie.

Nachdem die Tuatha de Dannan von den Milesiern in die Anderwelt vertrieben worden waren, traten sie nur mehr gelegentlich dem Menschen gegenüber in Erscheinung. So tat einmal Abarta, um dem Helden Finn MacCool einen Streich zu spielen. Der zog mit seinen Kriegern, den Fianna, einher und Abarta bot sich ihm als Diener an. Als vertrauensbildendes Geschenk brachte er ein gewaltiges graues Pferd mit, doch niemand vermochte es allein zu reiten. Erst als vierzehn der Fianna aufgesessen waren, machte es zaghafte Anstalten zur Bewegung. Doch kaum war als Fünfzehnter Reiter Abarta aufgesprungen, schnellte das Pferd in wildem Galopp davon, ungeachtet daß es noch einen weiteren Krieger an seinem Schweife nachschliff.

Die nachgebliebenen Fianna verfolgten das Pferd in einem Zauberschiff und dank der überlegenen Spurensuchergabe des Foltor, einem Recken des Finn MacCool, gelang es, die Flüchtigen in der Anderwelt aufzufinden. Abarta wurde gezwungen, die Gefangenen freizugeben, er selbst musste, der gekränkten Ehren halber, sich selbst am Schwanz des Pferdes nach Irland ziehen lassen, ehe wieder Frieden einzog.
Abelisk
gr. Trugstern. Ein Abelisk ist ein Stern, der bereits erloschen ist, dessen Licht aber noch zu sehen ist, weil es zum Teil geraume Zeit benötigt, bis die Lichtstrahlen die Erde erreicht haben.
Abels-Orden
oder Orden der wahren Aufrichtigkeit und Redlichkeit (Biedenfeld, 181-182). Diese Geheimgesellschaft wurde 1745 in Greifswald/D gegründet. Ihre Mitglieder nannten sich Abeliten oder Abels-Nachfolger und suchten nach ihrem Wahlspruch „Aufrichtigkeit, Freundschaft und Hoffnung“ christlich-moralisch-philanthropisch zu leben.
Abend
das 7. Haus im Horoskop, (der Deszendent)

Der Abend markiert das Ende, wie auch die Sonne ihren täglichen Lauf beschließt. Nach der Himmelsrichtung, in der das Zentralgestirn scheinbar untergeht, bezeichnet man auch den Westen als „Abend”.

Als ein Zeitpunkt des Überganges von Tag zu Nacht ist der Abend ein Zeitraum des Tages, an dem die Grenzen zwischen den Welten durchlässig werden und mit dem verblassen der Sonne finstere Mächte der Nacht erstarken. Zwerge und Hexen beginnen ihr Nachtwerk und vor ihnen gilt es, sich zu hüten. Mit dem Abendgeläut vom Kirchturm zieht man sich darum in häusliche Geborgenheit zurück, schließt die Läden und besonders die Haustür, die nur im Notfall geöffnet wird.

Abendliche Ereignisse oder Wahrnehmungen werden als Vorzeichen für den folgenden Tag gewertet. Zum Beispiel soll eine abendliche Spinne Glück bedeuten. Der Abend nach Sonnenuntergang ist in vielen Kulturen der Beginn des Folgetages. So beginnt bei den Juden der Sabbat am Freitagabend, auch die Festtage der Heiligen beginnen mit der vorhergehenden Nacht, etwa die Johannisnacht zum 24. Juni. Heidnische Feste wie die Maifeier finden in der Nacht zum Beginn des Wonnemonats (1. Mai) statt.
Abendpunkt
Abendpunkt, der Westpunkt, Untergangspunkt der Sonne während der Tag und Nachtgleichen.
Abendstern
a) auch Hesperos, der in der Dämmerung sichtbare Planet Venus,
b) in der Astrologie: jeder Planet, der kurz nach der Sonne untergeht.

Der Planet Venus wird Abendstern genannt, wenn er nach der Sonne untergeht. Ansonsten ist der Abendstern „derjenige“ Planet, der nach der Sonne als erster untergeht.
Abendweite
Abendpunkt, Westpunkt, Occidens, Occident, Couchant, Ouest.
Der Durchschnittspunkt des Äquators mit dem Horizonte an derjenigen Seite des Himmels, an welcher die Gestirne untergehen. Er ist einer von den vier Haupt-oder Cardinalpunkten, durch welche im Horizonte die vier Hauptgegenden bestimmt werden.

Die Schiffer nennen ihn Westen. Von ihm heißt die ganze umliegende Gegend des Himmels die Abendgegend, und man sagt von dem, was sich in dieser Gegend zuträgt, es geschehe gegen Abend. An den Tagen der Nachtgleichen (um den 21 März und 21 Sept.), wenn die Sonne im Äquator steht, geht sie im Abendpunkte selbst unter. An den übrigen Tagen des Jahres stehen die Punkte| des Horizonts, in welchen die Sonne untergeht, von diesem wahren oder eigentlichen Abendpunkte ab, und fallen bei uns im Sommer weiter gegen Mitternacht, im Winter weiter gegen Mittag.

Auf dem Horizont gemessen der Bogen zwischen dem Abendpunkt und dem Untergangspunkt eines Gestirnes. Die Untergangspunkte der Sonne am längsten und kürzesten Tage sind vom wahren Abendpunkte am weitesten entfernt und führen bisweilen die Namen des Sommer- und Winterabendpunkts
Aben-Ragel
Arabischer Astrologe des 5. Jahrhunderts, in Cordoba geboren und Autor des Buches über Horoskope, das 1485 in Venedig unter dem Titel De iudiciis seu fatis stellarum erschien.
Aberration
Die Winkeldifferenz zwischen dem sichtbaren und dem tatsächlichen Standort eines Gestirnes (Winkel, gebildet durch die zwei Geraden vom Beobachter zum gesehen Standort eines Gestirns und zu seinem wirklich Standort). Die Aberration kommt zustande durch die Bewegung der Erde und die Dauer, die das Licht eines Gestirnes braucht, um die Strecke zur Erde zurückzulegen.

Es wird unterschieden zwischen der jährlichen Aberration, die durch die Bewegung der Erde um die Sonne entsteht und die tägliche Aberration, die durch die Eigenrotation der Erde hervorgerufen wird. Die Aberration wurde 1728 von James Bradley entdeckt.
Abgad
Muslimische Methode des Rechnens nach dem Zahlenwert der Buchstaben. Die Zahlen werden durch Buchstaben ersetzt, oder die Buchstaben sind zu Quadraten angeordnet, um Prophezeiungen und geheime Bedeutungen zu erlangen, ähnlich der jüdischen Gematrie.
Abhasa Vada
(sanskrit). Der sterbliche Mensch ist als Erscheinung Brahmans nur eine Denkprojektion des inneren Organs (Denk- und Empfindungsvermögen) des Menschen.
Abhasa Chaitanya
(sanskrit. abhasa: Schein, Reflexion, Bewusstsein), das absolute Bewusstsein, das sich im Denken des Menschen reflektiert.
Abhidharmakosha
(sanskrit „Schatzkammer des Abhidharma“). ist das wichtigste Kompendium der Sarvastivada-Lehre. Es wurde im 5. Jh. n. Chr. von Vasubandhu in Kaschmir verfasst und besteht aus einer Sammlung von 600 Versen mit Prosakommentar und ist heute nur noch in chinesischer und tibetischer Version erhalten.
Abhidharma Pitaka
wörtlich, „Korb der besonderen Lehre“. Dieser „Korb“ ist der dritte und jüngste Teil der buddhistischen Textsammlung. Er besteht aus sieben Büchern, die sich mit der buddhistischen Scholastik befassen.
Abimi
Bezeichnung für Seele, Geist und Leib eines jeden Dinges bei Paracelsus.
Abiogenesis
(griech.) Entstehung aus dem Unbelebten, Urzeugung.
Abis, Abaeus
Unter dem Beinamen Abaeus wurde der Gott Apollo in der Stadt Abis in Phokis verehrt. Hier befand sich ein bedeutendes Orakelheiligtum, wo Apollo mit seiner Schwester Artemis und ihrer Mutter Leto verehrt wurde, die Stadt selbst war ganz dem Apollo geweiht. In den Perserkriegen (492-449v.) fiel Abis den Truppen des Perserkönigs Xerxes zum Opfer, den Rest besorgten die Thebanaer, als sie Krieg gegen die Phocenser führten. Der römische Kaiser Hadrian (Regierung 117-138n.) ließ das Heiligtum später aufs neue errichten.
Abnehmender Mond
Ein halber Mondumlauf: die Phase zwischen Vollmond und Neumond. Abbauend, ausschwemmend, Yin-Phase. Nur eine hälfte des Mondes ist sichtbar.
Abnoba
Die keltische Göttin des Schwarzwaldes beschützt das Wild und die Quellen. Als Herrin großer Waldgebiete wurde sie von den Römern der Diana gleichgesetzt. In Badenweiler war sie Schutzgöttin der Heilquellen.
Abrac
Okkulter Begriff in der Bedeutung des persischen Abraxas, der den Namen einer Gottheit bezeichnet, welche das Jahr symbolisiert. Der Zahlenwert des Wortes ist 365.
Abrakadabra
Wort aus der magischen Tradition, das auf Amulette geschrieben und z.B. bei Krankheiten für sehr wirksam gehalten wurde.
Abraxas
(Abrasax) Diese Gottheit personifiziert in der Gnosis das unsagbar höchste Seiende, dem alles weitere per Emanation entströmt. In 365 Geistwesen, die den Urgrund repräsentieren, wird Abraxas Gestalt. Dargestellt wird Abraxas als Mischwesen. Er hat die Arme und den Rumpf eines Menschen und den Kopf eines Hahns, der Phronesis heißt. Seine Beine bilden die beiden Schlangen Logos und Nus.
Abraxasgeme
für. Aus der Alchemie, Abscissio Luminis
Während sich ein schnellerer Planet einem langsamen nähert, wird dieser von einem rückläufigen Planeten passiert und tritt somit zwischen den schnellen und den langsamen Planeten.
Abscissio Luminis
mit Abscissio luminis beschreibt man den Zustand, wenn ein schnellerer Planet sich einem langsameren annähert und ein Dritter, rückläufiger Planet an dem langsameren vorbeigleitet und so zwischen beide Planeten tritt.
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

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Kartenlegen

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Sicherlich können die magischen Karten Ihre Entscheidungen nicht abnehmen bzw. Ihre eigene Verantwortung ersetzen; als Spiegelbild Ihrer Gemütsanlage und Stimmungen können sie im aufmerksamen Dialog jedoch ein hilfreicher und anregender Ratgeber und Wegweiser sein! Es ist immer wieder verblüffend wie genau die Karten Aussagen über die unterschiedlichsten Dinge geben können.

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Hellsehen

Mit Hellsehen bzw. Wahrsagen bezeichnet man die übernatürliche Fähigkeit Ereignisse in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sehen. Dies geschieht teilweise mit Hilfsmitteln wie beispielsweise den Karten und teilweise ohne jegliche Hilfsmittel.

Weltweit vertrauen sogar die Kripo, FBI und CIA diesen Menschen mit deren außergewöhnlichen Fähigkeiten und nutzen diese Gabe z. B. zur Aufklärung von ungelösten Mordfällen. So löste beispielsweise der polnische Hellseher Krzysztof Jackowski im Jahr 2000 den Mordfall an einer vierköpfigen Familie. Im Schlaf fand eine polnische Familie ihren blutigen Tod. Mit dem Messer wurden Vater, Mutter und die beiden Kinder erstochen. Vergeblich suchte die Polizei nach dem Täter – vier Jahre lang. Dann half der polnische Hellseher Krzysztof Jackowski. „Die von ihm übermittelte Version der Ereignisse stimmte voll und ganz“, erklärte die Polizei. So konnte der Täter gefasst werden.

Auch das FBI vertraut Hellsehern wie Noreen Renier. Sie sah, bei einem geheimen Vortrag an der FBI-Akademie, einen Anschlag auf US-Präsident Ronald Reagan voraus. Durch ihre Tipps konnte das Attentat verhindert und der Täter beim Versuch geschnappt werden.

In Deutschland vertraut die Kripo u.a. Medien wie Brigitte Ellington. Sie löste erst kürzlich das Rätsel eines Mordes an einem Ehepaar, an dem sich die Kripo sieben Jahre lang die „Zähne ausgebissen“ hatte. Brigitte Ellington sah, dass der eigene Sohn der Mörder war und könnte mit ihren präzisen Eingebungen der Polizei helfen, den Täter zu überführen.

Bei Channel-live finden Sie ebenfalls Hellseher und Wahrsager der absoluten Spitzenklasse. Egal was Sie wissen möchten – sie wissen es bereits und können Ihnen konkrete Auskünfte geben. Für eine aussichtsreiche Beratung ist jedoch Ihre Offenheit und Bereitschaft gegenüber unseren Hellsehern von sehr großer Bedeutung. Wählen Sie einen seriösen Hellseher Ihres Vertrauens und schauen Sie gemeinsam mit ihm in das Buch Ihres Lebens.


Astrologie

Wer liest sie nicht gerne? Die Kurz-Horoskope in den Tageszeitungen und Zeitschriften. Aus verständlichen Gründen sind sie hier sehr allgemein gehalten. Dabei kann die Astrologie sehr konkrete Vorhersagen treffen, wenn zur Berechnung bestimmte Daten wie Geburtsdatum, -ort- und zeit vorliegen. Diese Daten erlauben nämlich einen Einblick in die Sternen- und Planetenkonstellation zum Zeitpunkt und Ort der Geburt. Deshalb heißt Horoskop auch übersetzt: „Blick in die Stunde“.

Anhand von Planetenständen und Sternzeittabellen wird das individuelle Horoskop vom Astrologen schließlich berechnet. Vom Geburtshoroskop abgeleitet kann er zudem die jeweiligen Sternenkonstellationen zu verschiedenen Zeitpunkten berechnen, wodurch er wiederum Rückschlüsse über wichtige Ereignisse im Leben des Horoskopeigners erhält.

Das es Gesetzmäßigkeiten im Zusammenhang zwischen der Stellung der Gestirne am Himmel und unserem irdischen Leben gibt, hat der wohl bekannteste Astrologe des Mittelalters immer wieder eindrucksvoll gezeigt: Michel de Nostredame, genannt Nostradamus. So hat er beispielsweise, anlässlich eines Turniers, der Königin Katharina von Medici den tödlichen Unfall ihres Sohnes, König Henri II, exakt vorausgesagt. Auch seinen eigenen Tod sagte er auf den Tag genau voraus.

Die in der Jetztzeit bekannteste Astrologin ist sicherlich Elisabeth Tessier. Zu ihrem Kundenklientel zählt u. a. der ehemalige Staatspräsident François Mitterrand und der spanische König Juan Carlos. Der französische Schriftsteller Raymond Abellio schrieb einmal: „Die Astrologie ist zugleich eine Kunst, eine Wissenschaft und Weisheit“.

Alles in einem bieten Ihnen ebenfalls unsere wissenden Channel-live Astrologen. Sie beherrschen die königliche Kunst der Sterndeutung auf das Genaueste und können Ihnen in sehr vielen Lebenssituationen hilfreich sein: In Krisenzeiten und Umbrüchen, bei privaten und beruflichen Entscheidungen, als Planungshilfe oder als Mittel zur Erkenntnis. Mit unseren professionellen Astrologen stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen, Ihr Leben so zu gestalten, wie es für Sie und Ihre Zukunft am Besten ist.

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Jenseitskontakte

Hatten Sie schon einmal den Wunsch Kontakt zu einem verstorbenen Verwandten, Freund oder Bekannten aufzunehmen? Möchten Sie wissen, wie es der verstorbenen Person geht und wo sie derzeit verweilt? Oder möchten Sie diesem Menschen noch etwas sagen, was Ihnen sehr bedeutend ist, Sie aber zu Lebzeiten keine Gelegenheit dazu hatten? Kein Problem. Unsere Channel-live Berater, mit der speziellen Gabe Jenseitskontakte herzustellen, nehmen für Sie sehr gerne als Medium Kontakt mit der gewünschten verstorbenen Person auf. Sie können dann direkt mit dem Geist der Person kommunizieren. Vielleicht möchten Sie auch einfach mal nur mit einer verstorbenen, bekannten Persönlichkeit (Musiker, Schauspieler etc.) sprechen. Unsere Medien öffnen Ihnen, mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Tür ins Jenseits.

Hier gibt es verschiedene Ebenen. Je nach Entwicklungsstufe in der sich die Seele befindet, halten sich die Verstorbenen in unterschiedlichen Ebenen auf. Das Bewusstsein und der Emotionalkörper sind weiterhin vorhanden. Soweit wir wissen sehen sich die Verstorbenen untereinander nicht wie wir uns sehen, sondern sie sehen die Aura des anderen. Es gibt keine Zeit und keinen Raum. Deswegen können sich die Verstorbenen in Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Dass der Zugang über ein Medium zu Verstorbenen funktioniert, hat im November 2006 die RTL-Sendung „Ein Gespür für Mord – Hellseher ermitteln“ sehr eindrucksvoll gezeigt. In dieser Sendung sollten zwei Hellseher, unabhängig voneinander, Licht ins Dunkel eines Tötungsdelikts bringen. Vor zehn Jahren ist die zehnjährige Susanna aus Mecklenburg-Vorpommern vom Spielplatz nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Vier Jahre später werden Skelettteile des Mädchens gefunden. Den Tatverdächtigen spricht aber das Gericht aus Mangel an Beweisen frei.

Beide Hellseher bekamen den Auftrag auf unterschiedliche Art und Weise in diesem Mordfall zu ermitteln. Das weibliche Medium tat dies über den Kontakt zum Geist der kleinen toten Susanna. Dieser verriet ihr dabei den genauen Tatort und den Hergang. Übrigens: Auch das zweite Medium, das auf andere Art und Weise ermittelte, kam zu dem exakt selben Ergebnis, wie die Hellseherin, die mit dem Geist der toten Susanna kommunizierte.

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Engelkontakte

Ist Ihnen nicht auch die Aussage „.. oh, da hattest Du aber einen guten Schutzengel“ seit Ihrer Kindheit vertraut? Schutzengel sind immer für uns da und begleiten uns ein Leben lang. Das schrieb schon Dr. Elisabeth Kübler-Ross, die sehr bekannte Psychologin, in einem ihrer Bücher. Jeder Mensch hat einen Schutzengel oder geistigen Führer, der ihn auf seinem Weg durch das Leben begleitet – von der Geburt bis zu einem Leben nach dem Tod.

Das Problem: Wir Menschen neigen immer dazu, dass wir alles sehen, fühlen und erklären können. Wir wollen Beweise, Fakten und am liebsten noch die Adresse und Telefonnummer der himmlischen Engelwesen. Aber wer den Kontakt zu den Engeln sucht, der muss sich auf eine andere Ebene begeben. Genau dies tun unsere exzellenten Berater, die direkte Engelkontakte für Sie herstellen können.

Die Verbindung zu den Engeln wird durch die innere Stille und die Liebe hergestellt. Die Liebe und die Freude über die Schöpfung. Sie werden es bei der Beratung erleben. Es ist wahrlich ein einmaliges Erlebnis. Sie müssen sich nur darauf einlassen. Denn Engel sind die Botschafter Gottes und können uns zeigen, wie wir unser Leben in andere Bahnen lenken können. Der bekannte Benediktinerpater Anselm Grün sagte bereits ganz klar, dass die Engel die Boten Gottes sind, die Übermittler von Botschaften.

Auch in der Bibel finden wir immer wieder zahlreiche Bestätigungen von Anselm Grüns Aussage: „Und der Engel sprach zu ihnen, … Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“ (LK 2,10) Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament kennt die Bibel die Engel als himmlische Geistwesen, die als Mittler zwischen dem Göttlichen und den Menschen fungieren. So verkündete beispielsweise der Erzengel Gabriel Maria die bevorstehende Geburt Christi.

Gleiches gilt für den Islam. Hier sind sie die Boten, die den Propheten die Offenbarungen Allahs übermittelten. Engel sind in vielen Kulturen zu Hause. Überall sind sie unsere lautlosen, himmlischen Helfer und Beschützer. Sie geben uns Hoffnung, spenden Trost und schaffen Harmonie. Sie sind Wesen voller Macht, Liebe und Stärke.

Auch Martin Luther sah in den Engeln beschützende und hilfreiche Wesen. Meister Eckhart, ein Theologe des Mittelalters sah in den Engeln „Die edelsten aller Kreaturen … sie sind rein geistig und haben keine Körperlichkeit an sich.“ Der berühmte Arzt Paracelsus, geboren im Jahre 1493, sah in den Engeln Wesen voller Mitgefühl, mit einer unglaublich starken liebevollen Ausstrahlung, dass uns manchmal die Tränen kommen. Sobald wir uns für die Engel öffnen und sie bitte uns beizustehen, sind sie da. Denn es ist ihr größter Wunsch uns zu helfen. Dies sagte schon Don Bosco, ein bekannter italienischer Priester, der 1815 geboren wurde.

Folgen Sie den Worten Don Bosco´s und öffnen Sie sich den Engeln. Kontaktieren Sie einen unserer hervorragenden Berater mit der Gabe den Engelkontakt herzustellen und lassen Sie sich Ihre persönlichen Botschaften übermitteln. Wenn Sie die Engel um Hilfe, Rat und Unterstützung bitten, schlagen Sie Ihnen Ihren Wunsch nicht ab. Vertrauen Sie einfach den Engeln und unseren entsprechenden Channel-live Beratern. Sie werden sehen: Die Begegnung mit den Engeln verändert Ihr Leben und plötzlich stehen Ihnen alle Türen offen. Eine wunderbare Erfahrung.

Übrigens: wussten Sie, dass der Monat September allgemein als Engelmonat gilt? Und das am 29. September der Gedenktag der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael gefeiert wird? Ludwig der Fromme führte das fest 813 ein. Seit 1969 werden auch Gabriel und Raphael eingeschlossen. Unseren Schutzengeln ist ebenfalls ein eigener Tag gewidmet. Seit 1670 wird am 02. Oktober der Gedenktag der Schutzengel gefeiert.

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Magie

Magie bezeichnet den Einsatz geistig-intuitiver Fähigkeiten, um Veränderungen im Diesseits herbeizuführen. Das Praktizieren magischer Rituale ist eine uralte Kunst, die es überall auf der Welt gibt und seit Anbeginn der Menschheit den Charakter einer Geheimwissenschaft hat. Menschen mit einem intensiven Verhältnis zur Natur und zum Kosmos, haben den Zugang zur kosmischen Energie und können so „Unmögliches“ bewirken.

Ein erster Gipfel rationaler Auseinandersetzung mit magischen Phänomenen begann in der griechischen Antike. Federführend hierbei waren Denker wie Platon und Aristoteles. Im Mittelalter unterscheidet Wilhelm von Auvergne erstmals eine göttliche (weiße Magie) von einer teuflischen Magie (schwarze Magie). Der Mathematiker, Geograf und Alchemist John Dee war wohl der bedeutendste christliche Magier. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern entwickelte er seine Magie in aller Öffentlichkeit. Viele seiner Rituale hat er schriftlich aufgezeichnet. Daraus resultierte die größte Privatbibliothek Englands. Ihr Bestand ist heute Kern der British Library.

Elemente magischen Denkens finden sich auch bei Novalis, Friedrich Schlegel und Franz von Baader. Im 19. Jahrhundert wurden magische Organisationen wie der Golden Dawn und die theosophische Gesellschaft gegründet, deren Abkömmling die Anthroposophie Rudolf Steiners ist. Kulturell bedeutsame Persönlichkeiten wie William Butler Yeats und Algernon Blackwood waren Mitglieder im Golden Dawn. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Magie eine Renaissance durch das Wirken des Magiers Aleister Crowly, einem Mitglied der Golden Dawn und dem 1903 gegründeten magischen Orden Ordo Templi Orientis.

Wie schon bereits gesagt, sind zwei Ebenen der Magie zu unterscheiden: Magie als Versuch der Manipulation mit egoistischen Bestrebungen auf Kosten der Umwelt (schwarze Magie) und Magie als geistig-mystischer Weg der Spiritualität (weiße Magie). Sie dient unserem Wohlergehen und steht im Einklang mit der spirituellen Entwicklung der Menschheit und den kosmischen Gesetzen.

Unsere Experten im Bereich der Magie, werden Ihnen niemals Rituale aus der schwarzen Magie anbieten! Diese laufen dem göttlichen Willen entgegen und wirken letztlich auf einen selbst hin (Rückpralleffekt). Bei weißer Magie sind unsere erfahrenen Berater, in der zauberhaften Kategorie Magie, Ihnen jedoch sehr gerne behilflich. Egal ob es um Liebes-, Schutz-, Abwehr- und Heilzauber geht. Auch Glücks- und Fruchtbarkeitszauber sind möglich. Die praktizierten Zauberhandlungen wurden bei unseren Experten oft über Generationen weitergereicht. Oberstes Prinzip jeder weißmagischen Zauberhandlung ist, niemanden bewusst zu schaden. Lassen Sie sich verblüffen, was Sie alles mit weißer Magie erreichen können. Ob Bräuche und Rituale alter Naturvölker, ob Voodoo, Amulette, Talismane oder Witchboard; unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter.

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