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Abdelazys |
Arabischer Astrologe des 10. Jh. in Europa unter seinem lateinischen Namen > Alchabitius bekannt. Seine Abhandlung über Astrologie wurde so gepriesen, dass sie in das Lateinische übertragen und 1473 veröffentlicht wurde. |
Abdera |
Eine griechische Gründung an der Südküste Thrakiens, die um 650 v. von der ionischen Mutterstadt Klazomenai ausging. Abdera war eine trotz mehrfacher Zerstörung (z. B. 543 v. von den Thrakern, wieder aufgebaut von Siedlern aus Teos) blühende Handelsstadt mit eigener Münzprägung. Sie ist Heimat bedeutender Persönlichkeiten, beispielsweise der Philosophen Demokritos und Protagoras oder des Anaxanchos, einem Begleiter Alexanders. Dennoch hatte Abdera den Ruf einer Schildbürgerstadt, deren Einwohner besonders dumm gewesen sein sollen — wodurch es zu diesem Urteil kam, ist unbekannt, vielleicht, weil es gerade die größeren Geister Abderas aus ihrer Heimatstadt fortzog. Die älteste literarische Darstellung Abderas in diesem Sinne stammt vom Komöden Machon, der im 3. Jh. v. in Alexandria lebte. |
Aequinoktialpunkte |
Frühlingspunkt und Herbstpunkt, Widderpunkt und Waagepunkt. Zweimal im Jahr schneidet die Sonnenbahn (Ekliptik) den Himmelsäquator. Zu diesen beiden Zeitpunkten sind Tag und Nacht jeweils von gleicher Dauer. Weil infolge der Präzession der Erdachse Ekliptik und Himmelsäquator zu schwanken scheinen, rücken Frühlings- und Herbstpunkt alle 2100 Jahre im Tierkreis ein Sternbild zurück. Der Frühlingspunkt, astrologisch der Widderpunkt, liegt heute im Wassermann, der Herbstpunkt (Waagepunkt) in der Jungfrau. Astrologisch gesehen ist das zur Erstellung eines Horoskops nicht von Belang, da sich die Sternbilder, nicht die Tierkreiszeichen verschieben - der Frühlingspunkt des Tierkreises ist stets 0° Widder. |
Abarbarea |
Sie gilt als eine Nymphe aus der Gruppe der Najaden, welche ihren Lebensraum in Quellen und Brunnen haben und vormals als Göttinnen dieser Orte galten. Mit dem trojanischen Prinzen Bucolion war Abarbarea Mutter von Aesepus und Pedasus. |
Abaris |
der antiken Sage zufolge ein skythischen Apollo-Priesters. Unter diesem Nahmen finden sich mehrere:
Ein Abaris war Skythe und Priester des hyberboreischen Apollo, von dem er einen goldenen Pfeil erhielt, mit dem er wie die Hexe auf dem Besen nach Belieben umherziehen konnte. Bei seinen Reisen betätigte Abaris sich als mächtiger Zauberer, sagte Erdbeben voraus und heilte Kranke. Er soll aus den Knochen des Pelops das Palladium angefertigt haben, das er sodann nach Troja verkaufte. Gelebt haben soll dieser Abaris als Zeitgenosse des Pythagoras (~6. Jh. v.) oder lange vor diesem. Den Pythagoras, auch magisch begabt, soll Abaris an dessen goldenen Oberschenkeln erkannt haben. Ein weiterer Abaris trug den Beinamen Caucasius, was auf eine Herkunft aus ebenjener Gegend deutet. Als es bei der Hochzeit des Perseus durch den Auftritt des Phineus zum gewalttätigen Tumult kam, erlag Abaris als einer der Gefährten des Phineus dem Perseus, der ihn mit einem schweren Kelch niederschlug. Noch einen Abaris schildert Vergils Aeneis. Als einer der Mannen des Turnus stritt Abaris gegen den nach Italien eingedrungenen Aeneas. Des Nachts wurde er von Eryalus niedergestreckt, als der mit dem Nilus einen heimlichen Streifzug durch das gegnerische Heerlager machte. |
Abakus |
(gr. abax) Ein Rechenbrett. Der Abakus ist nach dem Zehnersystem eingeteilt und ermöglicht kaufmännisches Rechnen ganz ohne Taschenrechner. Das Abendland soll den Abakus dem späteren Papst Silvester II. verdanken, der das Gerät in Spanien durch die Mauren kennen lernte. Der Abakus erschien den Menschen seiner Zeit ob seiner Raffinesse derart dämonisch, daß Silvesters späterer Ruf als „Teufelspapst” auch mit dieser Entdeckung begründet wurde. |
Abarbarbaraeae |
Diese werden als eine besondere Gruppe von Nymphen genannt und sollen den Abarbalaeis gleich sehen. Beide Gruppen sind nicht weiter bekannt und, siehe den Namen der vorgenannten, möglicherweise keine eigenständige Klasse von Nymphen. |
Abadir |
Aba´dir, Abbadir, Abdir. So heißt der Stein, den die Rhea ihrem Gatten Kronos zu fressen gab. Damit täuschte sie ihn, da Kronos sonst alle seine Kinder zu verschlucken pflegte. Ihm war nämlich geweissagt, daß einer seiner Söhne ihm dereinst die Herrschaft entreißen würde, so wie er selbst seinen Vater Uranus gestürzt hatte. Rhea, die ihre Kinder nicht weiter in seinem Rachen verschwinden sehen wollte, gab ihm statt des kleinen Zeus einen in eine Windel (oder ein Ziegenfell) gehüllten Stein und versteckte den echten Sohn. Den eingewickelten Stein beträufelte sie mit ihrer Milch, was daneben tropfte bildet als Galaxie die heutige Milchstraße. Den Stein verschluckte Kronos auf dem Berge Thaumasium in Arkadien. Die Speise bekam ihm nicht, doch die Metis gab ihm ein Brechmittel, daß er ihn auswürgen könne. Ein Jahr nach der List der Rhea soll Kronos zuerst den Stein erbrochen und danach alle seine Kinder wieder von sich gegeben haben. Den Stein stellte Zeus nun im heiligen Pytho am Hang des Parnassos auf, „als Zeichen für künftige Zeiten und Wunder für sterbliche Menschen.” (Theogonie, 492-500) Andere Bedeutung: Abbadir (phön. „herrlicher Vater”) hießen auch einige in Karthago verehrte Gottheiten. Ihre Priesterschaft waren die Encaddiren. |
Aalener Schule |
Elsbeth Ebertin, -1944 war in den 20er und 30er Jahren die erfolgreichste Astrologin Europas. Sie hat als eine der ersten Adolf Hitler große Macht prophezeit. Sie ist Gründerin einer "Astrologen Dynastie", der Aalener Schule. Ihr Sohn gründete die Zeitschrift Kosmobiologie 1928, Enkel Baldur führt die Tradition mit einer ganzen Reihe von Veröffentlichungen weiter. |
Ab |
Der 5. Monat des jüdischen Kalenders. Da der jüdische Kalender sich nach den Mondzyklen richtet und wie der babylonische mit dem Nisan beginnt, fällt der Ab im in Europa üblichen Kalender in den Zeitraum Juli/August. Die babylonischen Monatsnamen sind für den jüdischen Kalender seit der Exilzeit gebräuchlich. |
Abaddon |
(griech. abaton „Grube”) Die bekannteste Gestalt, die eine Zeit in einer Grube ausharren musste war der Josef der Genesis (1. Mose 37 - 50). Der Sohn Jakobs (Israels) und der Rahel wurde von seinen elf Brüdern (zusammen 12) in die berühmte Grube geworfen, dann aber doch nicht verschmachten gelassen, sondern sie verkauften ihn nach Ägypten (1. Mose 37,21-27). Nach dieser Begebenheit wurden er zum Seher und vermochte Träume zu deuten.
Man kann diese Geschichte so deuten, daß der Aufenthalt im Erdinnern ein Initiationsritus gewesen ist, der den Initianden symbolisch mit der Mutter Erde vereinte (Grube = Gebärmutter), um nach dieser Prüfung mit besonderen Gaben ausgestattet zu sein. Ähnlich ist der Mythos vom nordischen Odin, der in die Höhle der Gunnlöd hinab gleitet, wo er den Dichter Odrörir für die Asen gewinnt. Heidnische Tempel wiesen häufig eine derartige Höhle oder Grube auf, vgl. Taurobolium. (hebr. „Verderben”, „Untergang”) In der Johannes-Offenbarung des Neuen Testaments heißt der Engel des Abgrunds, der Anführer eines dämonischen Heeres ist, Abaddon (Offenbarung 9,11). Als griechische Übersetzung seines Namens wird Apollon genannt (ebd.). |
Abas |
Diesen Namen tragen eine Anzahl griechischer Sagengestalten. Einer von ihnen war König von Argis, Sohn des Lynkeus und der Hypermnestra. Seine Herrschaft versah er mit großer Klugheit, unter anderem gelang die Gründung der nach ihm benannten Stadt Abas in Phocis sowie Argos Pelasgicum in Thessalien. Auch soll er die Abanten, einen bei HOMER erwähnten alten Stamm, nach Euböa gebracht haben. Mit der Oecalea wurde Abas Vater des Acrisus und des Proitos. Sein Ansehen bzw. die Furcht seiner Feinde soll noch nach dem Tod des Abas derart groß gewesen sein, daß die beim bloßen Anblick seines Schildes die Flucht ergriffen, als sie sich gegen seinen Nachfolger erhoben hatten. Dieses Schild als Rüstung im Kriege soll Abas selbst erfunden haben. Gegen diese Annahme spricht jedoch, daß bereits sein Vater ihm ein solches vermacht hatte. |
Abarta |
(„Vollbringer von Taten”) Ein zu den Tuatha de Dannan zählender Gott der irischen Mythologie. Nachdem die Tuatha de Dannan von den Milesiern in die Anderwelt vertrieben worden waren, traten sie nur mehr gelegentlich dem Menschen gegenüber in Erscheinung. So tat einmal Abarta, um dem Helden Finn MacCool einen Streich zu spielen. Der zog mit seinen Kriegern, den Fianna, einher und Abarta bot sich ihm als Diener an. Als vertrauensbildendes Geschenk brachte er ein gewaltiges graues Pferd mit, doch niemand vermochte es allein zu reiten. Erst als vierzehn der Fianna aufgesessen waren, machte es zaghafte Anstalten zur Bewegung. Doch kaum war als Fünfzehnter Reiter Abarta aufgesprungen, schnellte das Pferd in wildem Galopp davon, ungeachtet daß es noch einen weiteren Krieger an seinem Schweife nachschliff. Die nachgebliebenen Fianna verfolgten das Pferd in einem Zauberschiff und dank der überlegenen Spurensuchergabe des Foltor, einem Recken des Finn MacCool, gelang es, die Flüchtigen in der Anderwelt aufzufinden. Abarta wurde gezwungen, die Gefangenen freizugeben, er selbst musste, der gekränkten Ehren halber, sich selbst am Schwanz des Pferdes nach Irland ziehen lassen, ehe wieder Frieden einzog. |
Abelisk |
gr. Trugstern. Ein Abelisk ist ein Stern, der bereits erloschen ist, dessen Licht aber noch zu sehen ist, weil es zum Teil geraume Zeit benötigt, bis die Lichtstrahlen die Erde erreicht haben. |
Abels-Orden |
oder Orden der wahren Aufrichtigkeit und Redlichkeit (Biedenfeld, 181-182). Diese Geheimgesellschaft wurde 1745 in Greifswald/D gegründet. Ihre Mitglieder nannten sich Abeliten oder Abels-Nachfolger und suchten nach ihrem Wahlspruch „Aufrichtigkeit, Freundschaft und Hoffnung“ christlich-moralisch-philanthropisch zu leben. |
Abend |
das 7. Haus im Horoskop, (der Deszendent) Der Abend markiert das Ende, wie auch die Sonne ihren täglichen Lauf beschließt. Nach der Himmelsrichtung, in der das Zentralgestirn scheinbar untergeht, bezeichnet man auch den Westen als „Abend”. Als ein Zeitpunkt des Überganges von Tag zu Nacht ist der Abend ein Zeitraum des Tages, an dem die Grenzen zwischen den Welten durchlässig werden und mit dem verblassen der Sonne finstere Mächte der Nacht erstarken. Zwerge und Hexen beginnen ihr Nachtwerk und vor ihnen gilt es, sich zu hüten. Mit dem Abendgeläut vom Kirchturm zieht man sich darum in häusliche Geborgenheit zurück, schließt die Läden und besonders die Haustür, die nur im Notfall geöffnet wird. Abendliche Ereignisse oder Wahrnehmungen werden als Vorzeichen für den folgenden Tag gewertet. Zum Beispiel soll eine abendliche Spinne Glück bedeuten. Der Abend nach Sonnenuntergang ist in vielen Kulturen der Beginn des Folgetages. So beginnt bei den Juden der Sabbat am Freitagabend, auch die Festtage der Heiligen beginnen mit der vorhergehenden Nacht, etwa die Johannisnacht zum 24. Juni. Heidnische Feste wie die Maifeier finden in der Nacht zum Beginn des Wonnemonats (1. Mai) statt. |
Abendpunkt |
Abendpunkt, der Westpunkt, Untergangspunkt der Sonne während der Tag und Nachtgleichen. |
Abendstern |
a) auch Hesperos, der in der Dämmerung sichtbare Planet Venus,
b) in der Astrologie: jeder Planet, der kurz nach der Sonne untergeht. Der Planet Venus wird Abendstern genannt, wenn er nach der Sonne untergeht. Ansonsten ist der Abendstern „derjenige“ Planet, der nach der Sonne als erster untergeht. |
Abendweite |
Abendpunkt, Westpunkt, Occidens, Occident, Couchant, Ouest.
Der Durchschnittspunkt des Äquators mit dem Horizonte an derjenigen Seite des Himmels, an welcher die Gestirne untergehen. Er ist einer von den vier Haupt-oder Cardinalpunkten, durch welche im Horizonte die vier Hauptgegenden bestimmt werden. Die Schiffer nennen ihn Westen. Von ihm heißt die ganze umliegende Gegend des Himmels die Abendgegend, und man sagt von dem, was sich in dieser Gegend zuträgt, es geschehe gegen Abend. An den Tagen der Nachtgleichen (um den 21 März und 21 Sept.), wenn die Sonne im Äquator steht, geht sie im Abendpunkte selbst unter. An den übrigen Tagen des Jahres stehen die Punkte| des Horizonts, in welchen die Sonne untergeht, von diesem wahren oder eigentlichen Abendpunkte ab, und fallen bei uns im Sommer weiter gegen Mitternacht, im Winter weiter gegen Mittag. Auf dem Horizont gemessen der Bogen zwischen dem Abendpunkt und dem Untergangspunkt eines Gestirnes. Die Untergangspunkte der Sonne am längsten und kürzesten Tage sind vom wahren Abendpunkte am weitesten entfernt und führen bisweilen die Namen des Sommer- und Winterabendpunkts |
Aben-Ragel |
Arabischer Astrologe des 5. Jahrhunderts, in Cordoba geboren und Autor des Buches über Horoskope, das 1485 in Venedig unter dem Titel De iudiciis seu fatis stellarum erschien. |
Aberration |
Die Winkeldifferenz zwischen dem sichtbaren und dem tatsächlichen Standort eines Gestirnes (Winkel, gebildet durch die zwei Geraden vom Beobachter zum gesehen Standort eines Gestirns und zu seinem wirklich Standort). Die Aberration kommt zustande durch die Bewegung der Erde und die Dauer, die das Licht eines Gestirnes braucht, um die Strecke zur Erde zurückzulegen. Es wird unterschieden zwischen der jährlichen Aberration, die durch die Bewegung der Erde um die Sonne entsteht und die tägliche Aberration, die durch die Eigenrotation der Erde hervorgerufen wird. Die Aberration wurde 1728 von James Bradley entdeckt. |
Abgad |
Muslimische Methode des Rechnens nach dem Zahlenwert der Buchstaben. Die Zahlen werden durch Buchstaben ersetzt, oder die Buchstaben sind zu Quadraten angeordnet, um Prophezeiungen und geheime Bedeutungen zu erlangen, ähnlich der jüdischen Gematrie. |
Abhasa Vada |
(sanskrit). Der sterbliche Mensch ist als Erscheinung Brahmans nur eine Denkprojektion des inneren Organs (Denk- und Empfindungsvermögen) des Menschen. |
Abhasa Chaitanya |
(sanskrit. abhasa: Schein, Reflexion, Bewusstsein), das absolute Bewusstsein, das sich im Denken des Menschen reflektiert. |
Abhidharmakosha |
(sanskrit „Schatzkammer des Abhidharma“). ist das wichtigste Kompendium der Sarvastivada-Lehre. Es wurde im 5. Jh. n. Chr. von Vasubandhu in Kaschmir verfasst und besteht aus einer Sammlung von 600 Versen mit Prosakommentar und ist heute nur noch in chinesischer und tibetischer Version erhalten. |
Abhidharma Pitaka |
wörtlich, „Korb der besonderen Lehre“. Dieser „Korb“ ist der dritte und jüngste Teil der buddhistischen Textsammlung. Er besteht aus sieben Büchern, die sich mit der buddhistischen Scholastik befassen. |
Abimi |
Bezeichnung für Seele, Geist und Leib eines jeden Dinges bei Paracelsus. |
Abiogenesis |
(griech.) Entstehung aus dem Unbelebten, Urzeugung. |
Abis, Abaeus |
Unter dem Beinamen Abaeus wurde der Gott Apollo in der Stadt Abis in Phokis verehrt. Hier befand sich ein bedeutendes Orakelheiligtum, wo Apollo mit seiner Schwester Artemis und ihrer Mutter Leto verehrt wurde, die Stadt selbst war ganz dem Apollo geweiht. In den Perserkriegen (492-449v.) fiel Abis den Truppen des Perserkönigs Xerxes zum Opfer, den Rest besorgten die Thebanaer, als sie Krieg gegen die Phocenser führten. Der römische Kaiser Hadrian (Regierung 117-138n.) ließ das Heiligtum später aufs neue errichten. |
Abnehmender Mond |
Ein halber Mondumlauf: die Phase zwischen Vollmond und Neumond. Abbauend, ausschwemmend, Yin-Phase. Nur eine hälfte des Mondes ist sichtbar. |
Abnoba |
Die keltische Göttin des Schwarzwaldes beschützt das Wild und die Quellen. Als Herrin großer Waldgebiete wurde sie von den Römern der Diana gleichgesetzt. In Badenweiler war sie Schutzgöttin der Heilquellen. |
Abrac |
Okkulter Begriff in der Bedeutung des persischen Abraxas, der den Namen einer Gottheit bezeichnet, welche das Jahr symbolisiert. Der Zahlenwert des Wortes ist 365. |
Abrakadabra |
Wort aus der magischen Tradition, das auf Amulette geschrieben und z.B. bei Krankheiten für sehr wirksam gehalten wurde. |
Abraxas |
(Abrasax) Diese Gottheit personifiziert in der Gnosis das unsagbar höchste Seiende, dem alles weitere per Emanation entströmt. In 365 Geistwesen, die den Urgrund repräsentieren, wird Abraxas Gestalt. Dargestellt wird Abraxas als Mischwesen. Er hat die Arme und den Rumpf eines Menschen und den Kopf eines Hahns, der Phronesis heißt. Seine Beine bilden die beiden Schlangen Logos und Nus. |
Abraxasgeme |
für. Aus der Alchemie, Abscissio Luminis
Während sich ein schnellerer Planet einem langsamen nähert, wird dieser von einem rückläufigen Planeten passiert und tritt somit zwischen den schnellen und den langsamen Planeten. |
Abscissio Luminis |
mit Abscissio luminis beschreibt man den Zustand, wenn ein schnellerer Planet sich einem langsameren annähert und ein Dritter, rückläufiger Planet an dem langsameren vorbeigleitet und so zwischen beide Planeten tritt. |










